30. Oktober bis 16. November 2025 im BBK Kunstforum Düsseldorf-Flingern
In der Ausstellung „Wo ich atme“ werden fotografische Arbeiten von zwölf Künstlerinnen und Künstlern gezeigt, die unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Atem und Lebendigkeit im fotografischen Abbild bieten.
Was bedeutet es, ein lebendiges Wesen zu sein in einer Welt, die uns durch Technik, Maschinen und künstliche Intelligenz immer fremder erscheint. In der die lebendige Begegnung durch einen durch soziale Medien deformierten Austausch in der Distanz ersetzt wird. Eine Zeit, in der Unmengen von Bildern und Abbildungen echter Menschen und künstlicher Wesen die Gesellschaft zu überfordern drohen. Die Ausstellung setzte sich mit der wachsenden Flut fotografischer Erzeugnisse, digitaler Bilder, Illusionen und KI-generierter Menschen auseinander und untersucht, worin sich Fotografien von Menschen, die wirklich atmen, von solchen unterscheiden, die noch nie gelebt haben.
Der thematische Schwerpunkt der Ausstellung ist der individuelle Ort sein, wo man sich oder Teile der Welt in der Wechselwirkung des Atems wiederfindet – verbunden mit den von den Künstlerinnen
und Künstlern erschaffenen ganz eigenen Assoziationen. So entsteht eine Verbindung zwischen Abbild und einer der grundlegendsten Bedingungen des Lebens: dem Atem.
Ergänzt und zugleich thematisch erweitert wurde die Ausstellung durch eine Performance der Düsseldorfer Tänzerin Jessica Scheulen, die das Atmen künstlerisch interpretiert.
Fotografien, Video © Marcus Schmitz
Modell: Jessica Scheulen
Tanz, Choreographie: © Jessica Scheulen
Musik, Sound: © Fabian Schulz. Unter Verwendung von "War Anthem" © Max Richter.